Schwarzes Brett

Fellow (m/w/d) für Advocacy- und Policy-Arbeit

25.06.2024 26.06.2024 Suche Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. Stellenausschreibung Digitales Demokratie Anti-Diskriminierung

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF) ist eine junge gemeinnützige Organisation, die sich mit strategisch geplanten, geführten und kommunizierten juristischen Verfahren für Grund- und Menschenrechte einsetzt. Für unser Büro in Berlin suchen wir:

FELLOW (M/W/D) FÜR ADVOCACY- UND POLICY-ARBEIT

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF) ist eine spendenfinanzierte Organisation, die Grund- und Menschenrechte mit juristischen Mitteln verteidigt. Der Verein fördert Demokratie und Zivilgesellschaft, schützt vor unverhältnismäßiger Überwachung sowie digitaler Durchleuchtung und setzt sich für gleiche Rechte und die soziale Teilhabe aller Menschen ein. Dazu führt die GFF strategische Gerichtsverfahren, geht mit Verfassungsbeschwerden gegen grundrechtswidrige Gesetze vor und bringt sich mit ihrer juristischen Expertise in gesellschaftliche Debatten ein. Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Berlin wurde 2015 gegründet und finanziert sich vor allem durch Einzelspenden und die Beiträge seiner Fördermitglieder.

Für unser Büro in Berlin-Mitte suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Fellow (m/w/d) für Advocacy- und Policy-Arbeit

Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 30.06.2025. Der Stellenumfang beträgt je nach Wunsch 60 bis 80 Prozent (24 bis 32 Wochenstunden).

Das bewirken Sie bei uns:

Sie übernehmen in Abstimmung und gemeinsam mit Ihren Kolleg*innen im Policy-Team Verantwortung für eine professionelle und nachhaltige Arbeit an Vorhaben zur Stärkung der Grund- und Menschenrechte.

Im Einzelnen bedeutet das:

  • Identifikation von politischen Entscheidungsträger*innen, Analyse von politischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Arbeit der GFF,
  • Durchführung umfassender Recherchearbeiten zu relevanten Themen u.a. zur Vorbereitung von Stellungnahmen, Briefen und anderen Dokumenten zur Vorlage bei politischen Entscheidungsträger*innen,
  • Teilnahme an Austauschen mit Abgeordneten, Behörden, NGOs und anderen politischen Entscheidungsträger*innen,
  • Unterstützung der anderen Teammitglieder bei der Vermittlung grund- und menschenrechtlicher Anliegen auf Bundes- und Landesebene insbesondere im Bereich Digitaler Gewaltschutz und Rechtssicherheit gegen Hass im Netz.

Ihr Profil:

Diese Ausschreibung richtet sich insbesondere an Menschen ohne beziehungsweise mit ersten Berufserfahrungen, beispielsweise nach ihrem ersten juristischen Staatsexamen oder Bachelor-Abschluss im Bereich Politikwissenschaft oder einem vergleichbaren Studiengang. Tatsächliche Erfahrungen und Fertigkeiten sind uns dabei wichtiger als der formelle Abschluss.

Von Vorteil sind:

  • Erste Berufserfahrungen in Form von Praktika oder Studierendenjobs im politischen Umfeld, etwa im Bundestag, im Bundesrat, in Ministerien, bei Verbänden, Politikberatung oder bei einer NGO,
  • erste Kenntnisse über politische Prozesse sowie in der Bewertung politischer Forderungen,
  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte ansprechend und gleichzeitig detailgenau aufzubereiten und wiederzugeben,
  • Erfahrungen auf einem der Gebiete, Demokratie-, Digital-, Antidiskriminierungspolitik oder sozialer Teilhabe und insbesondere zum Digitalen Gewaltschutz.

Außerdem bringen Sie mit:

  • politisches Interesse für Demokratie und Menschenrechte – Sie können die Mission der GFF authentisch und überzeugend vertreten.

Vielleicht erfüllen Sie noch nicht alle Erwartungen, die wir hier formuliert haben? Zögern Sie nicht, sich trotzdem zu bewerben.

Freuen Sie sich auf:

  • Ein familienfreundliches Arbeitsumfeld und barrierearmes Büro: Heimarbeit und flexible Arbeitszeiten sind nach Absprache möglich.
  • Ein transparentes Gehaltssystem in Anlehnung an den TVÖD Bund: Die Stelle wird in Entgeltgruppe 9b/1 (3650,- Arbeitnehmerbrutto pro Monat bei Vollzeit) eingruppiert.
  • 30 Urlaubstage, Jobticket, Zuschuss zur beruflichen Altersvorsorge.
  • Alle Überstunden werden erfasst und in Freizeitausgleich umgewandelt.

Das weitere Bewerbungsverfahren im Überblick:

  • Falls bei Ihnen Fragen offengeblieben sind, laden wir Sie herzlich zu einem „Ask us anything“-Call am 4. Juli von 12 bis 12.30 Uhr ein. Anmeldungen nehmen wir per Mail an bewerbung (at) freiheitsrechte.org entgegen.
  • Wir laden die Bewerber*innen, deren „Papierform“ uns besonders überzeugt, dazu ein, am 15. Juli in einem selbst gewählten Zeitfenster von zwei Stunden eine Arbeitsprobe aus dem Alltag der GFF zu erstellen.
  • Danach laden wir geeignete Kandidat*innen zu einem persönlichen Gespräch ein, das vermutlich am 22. Juli 2024 in Berlin oder virtuell stattfinden wird. Bitte teilen Sie uns frühzeitig mit, wenn diese Termingestaltung für Sie ein Problem darstellen würde.

Selbstverständlich informieren wir alle Bewerber*innen laufend über den Stand des Bewerbungsverfahrens.

Wir freuen uns, wenn Sie sich für eine Tätigkeit bei der GFF interessieren! Bitte senden Sie uns zur Bewerbung:

  • Ein Anschreiben,
  • einen aktuellen tabellarischen Lebenslauf (ohne Foto und Angaben zum Geburtsort),
  • relevante Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse.

In Ihrem Anschreiben nennen Sie uns bitte:

  • Ihre Vorstellungen für die Arbeitszeit,
  • mindestens ein zweitündiges Zeitfenster am 15. Juli 2024 für die Arbeitsprobe,
  • etwaige Nebentätigkeiten, die Sie neben der Arbeit bei der GFF beibehalten möchten.

Wir suchen insbesondere nach Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrung aufgrund von rassistischen Zuschreibungen oder Queerfeindlichkeit sowie aufgrund von Ableismus (Menschen mit Behinderungen – physisch oder psychisch – sowie mit chronischen Erkrankungen). Ebenso werden Aspekte wie Armutserfahrungen, ein nicht-akademischer familiärer Hintergrund, Care-Verpflichtungen, die Selbstfinanzierung des Studiums, Halb- oder Vollwaisen sowie eine ostdeutsche Herkunft im Auswahlprozess ausschließlich positiv bewertet.

Im Sinne eines Nachteilsausgleichs werden Menschen mit Behinderungen (nach Definition des SGB IX) bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Teilen Sie uns bitte mit, ob Sie diesen den Nachteilsausgleich in Anspruch nehmen können und möchten. In diesem Fall schreiben Sie uns bitte den Grad Ihrer Behinderung bzw. ob Sie schwerbehinderten Menschen gleichgestellt sind.

Für etwaige Rückfragen schreiben Sie bitte an den die Leitung Büro und Personal der GFF, Anna Mattes (anna (at) freiheitsrechte.org).

Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen in einem PDF-Dokument (max. 8 MB) bis spätestens zum 8. Juli 2024, 12 Uhr mittags, an bewerbung (at) freiheitsrechte.org.

Wir legen Wert auf Datensicherheit und freuen uns daher besonders über PGP/GPG-verschlüsselte Bewerbungen. Unser öffentlicher Schlüssel hierfür lautet 0x9283CFF6, Fingerprint: 4062 0FCD A288 86B7 D2CF E4B7 05C9 2A41 9283 CFF6.

Ort: Berlin
E-Mail: bewerbung@freiheitsrechte.org
Telefon: 030 549 08 10 0

Weitere Informationen

melden

zurück zur Liste